Astronom sagt, was der rätselhafte Feuerball über Süddeutschland wirklich war

Astronom sagt, was der rätselhafte Feuerball über Süddeutschland wirklich war

Liebe Astro Freunde nun ein weiterer Beitrag was die Astronomen gefunden haben

Stand: 09.10.2021 | Lesedauer: 2 Minuten

Die automatische Meteorkamera der Sternwarte Welzheim zeigt den Feuerball über Süddeutschland, nach Überzeugung der Experten ein Meteorit

Die automatische Meteorkamera der Sternwarte Welzheim zeigt den Feuerball über Süddeutschland, nach Überzeugung der Experten ein Meteorit Quelle: dpa Von einem rasend schnellen Geschoss mit leuchtendem Schweif berichteten viele Nutzer in sozialen Medien, ein Feuerball am Nachthimmel. Dutzende Menschen dachten zunächst an verglühenden Weltraumschrott. Ein Astronom vom Planetarium Stuttgart hat eine andere Theorie.14 Anzeige

Der von Menschen in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz am Abendhimmel gesichtete Feuerball am Himmel war nach Überzeugung eines Experten ein Meteorit und kein Weltraumschrott. Mehrere Meteorkameras haben das rasende Geschoss aus dem Sonnensystem aufgezeichnet, wie der Astronom Hans-Ulrich Keller vom Stuttgarter Planetarium am Freitag erläuterte.

Nutzer von Twitter und Instagram berichteten etwa in Tübingen, Heidelberg, Karlsruhe und Bad Kreuznach am Donnerstagabend von einem rasend schnellen Objekt mit leuchtendem Schweif. Es hat nach Worten Kellers ganz Mitteleuropa überflogen. Auch Andreas Eberle von der Sternwarte Stuttgart hatte dem SWR gesagt, es spreche viel dafür, dass es ein kosmisches Objekt gewesen sei.

Es könne sich nicht um Weltraumschrott handeln, argumentierte Keller, weil der immer mit der Erdrotation fliege, sich das Geschoss aber entgegengesetzt bewegt habe. Es habe wohl eine Größe von einer Faust bis zu einem Fußball gehabt. Ein vollends aus Eisen bestehendes Himmelsobjekt in Ballgröße könne 100 Kilo wiegen.

20 bis 40 Kilometer über der Erde explodiert

Der Meteoroit sei zum Zeitpunkt seines Eintritts in die Erdatmosphäre und seines Aufleuchtens zwischen 100 und 120 Kilometer hoch gewesen. Weil seine Bewegungsenergie in Wärmeenergie umgewandelt werde, begleite ihn auf seiner Laufbahn mehrere Tausend Grad heiße Luft.

In einer Höhe von 20 bis 40 Kilometern sei er über der Erde explodiert, erläuterte der Sternenkundler weiter. „Solche Phänomene gibt es öfter, der aktuelle Fall ist aber spektakulär, weil es ein besonders helles Objekt war, das keine Wolken verdeckten.“

Keller erinnerte an erdgeschichtliche Katastrophen durch Geschosse aus dem All. So habe ein Kleinplanet etwa vor 15 Millionen Jahren bei seinem Sturz auf die Erde einen gigantischen Krater geschaffen, das heutige Nördlinger Ries in Bayern. Vor 65 Millionen Jahren habe ein Kleinplanet auf dem Gebiet des Golfs von Mexiko eingeschlagen und 95 Prozent aller Lebewesen auf der ganzen Welt ausgelöscht.

So das war ein Beitrag über den Meteor Einschlag, der Beitrag war kurz aber Hilfreich. Zum Glück ist er nicht bei uns eingeschlagen. Wir beobachten weiter und schauen ob wir noch mehr davon finden werden.

Vielen dank erstmal für die Leser die meine Webseite besuchen kommen. Ihr könnt auch gerne ein paar Kommentare da lassen das wir darüber auch mal diskutieren können.

MFG Euer Astrolux

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