Riesenkomet im Anflug

Riesenkomet im Anflug

100 bis 200Km großer Brocken ist größter und fernster je beobachteter Komet

Liebe Astrofreunde,

Jetzt ein Beitrag was die Astronomen entdeckt haben.

Ein Eisiger KOMET

Astronomen haben weit draußen im Sonnensystem einen riesigen Kometen entdeckt. Dieser Komet hat ein Durchmesser von ungefähr 100 bis 200 Kilometern, der Komet ist zehn fach größer als die bisher bekannten Kometen und tausendmal massereicher. Der Bernardinelli-Bernstein getaufte Gigant kommt aus der Oortschen Wolke und bewegt sich Richtung Sonne zu. Diesmal ist der Riesen Gigant auf der Höhe vom Uranus, im Jahr 2031 wird er seinen sonnennächsten Punkt knapp außerhalb Saturnbahn erreichen. Ob Hale-Bopp, Halley oder Neowise: Kometen liefern ein faszinierendes Himmelschauspiel das unsere Vorfahren schon vor Jahrtausenden bestaunten. Trotzdem befreien die eisigen Brocken aus den fernen Außenbereich unseres Sonnensystem noch immer viele Geheimnisse.

Ursprung in der Oortschen Wolke

Aus dem Vergleich der Aufnahmen konnten die Astronomen zudem die Bahn des Kometen ermitteln. Es begann die Reise mehr als 40.000 astronomische Einheiten von der Sonne entfernt- das entspricht 0,6 Lichtjahren. Der Komet stammt aus dem fernen Außenbereich der Oortschen Wolke und ist damit gleichzeitig das größte je aus diesem Reservoir entdeckte Objekt. Der Komet Bernardinelli-Bernstein hat das Sonnensystem wahrscheinlich seit mehr als drei Millionen Jahren nicht mehr besucht (sagt BERNSTEIN). Nun ist der Komet auf dem weg zu seinem sonnennächsten Punkt. der Komet Bernardinelli-Bernstein ist rund 20 astronomische Einheiten von der Sonne entfernt.

Ein Komet als „Beifang“ des Dark Energy Survey

Umso spannender ist nun die Entdeckung eines wahren Riesen unter den Kometen – fast durch Zufall. Denn eigentlich wollten die Astronomen Pedro und Gary Bernardinelli-Bernstein von der University of Pennsylvania transneptunische Objekte finden – Himmelskörper, die jenseits des Neptun um die Sonne kreisen. Dafür hatten sie sechs Jahre an Beobachtungsdaten der Dark Energy Camera ausgewertet, die an einem Teleskop des Cerro Tololo Inter-American Observatory (CTIO) in Chile sitzt.

Das war der spannende Komet der die Sonne 2031 treffen soll, das ist noch ein bisschen hin.

Wenn euch der Beitrag interessiert hat, dann schreibt mir doch ein paar Kommentare darunter.

Vielen Dank für das lesen und der nächste Beitrag folgt

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Grüße Mirko

4 Gedanken zu „Riesenkomet im Anflug

  1. Hallo Mirko, das dauert ja noch an. Interessant wäre zu wissen, ob das für uns Menschen irgendwelche Auswirkungen haben könnte. Denn spannend ist es allemal, zumal der Kosmos viel mehr Geheimnisse verbirgt als mancher und mancher Wissenschaftler glaubt.

    Vielleicht sehen wir den Kometen zu „Silvester (31.12.31)“. Dann brauchen wir keine Feuerwerkskörper „mehr“ 🙂

    Cooler Beitrag. Weiter so!

    1. Hallo Maik, das Eisige Monstrum mit einem Durchmesser von 200km rast auf die Sonne zu. So wie ich es gelesen habe steht erstmal nichts darüber ob der Riesenkomet eine Gefahr für die Menschen darstellt. Derzeit befindet er sich auf Höhe des Uranus und wird 2031 die Saturnumlaufbahn erreichen. Was ich dir noch sagen kann ist: Neue Bilder zeigen jedoch, dass Bernardinelli-Bernstein inzwischen die für Kometen typische Hülle aus Gas und Staub gebildet hat, das habe ich auch noch kurz für dich herausgefunden.
      Gruß Mirko.

        1. Hi, das könnte aber erst in ein paar Jahren uns treffen hoffe natürlich das China schon so weit vorbereitet ist, das sie den Kometen oder auch andere Kometen die in unsere nähe sind aufhalten können. Es wird natürlich irgendwann passieren das uns ein Komet trifft, es muss aber nicht unbedingt ein Komet sein. Das Universum ist sehr groß und was da alles im All um sich her schwirrt. Man sagt das ein Asteroid im Jahre 2068 bei uns einschlagen könnte aber bis es da hin passiert dauert es noch ein wenig, oder was ich auch gelesen habe ist das es im Jahr 2022 der nächste Einschlag passieren könnte. Das wiederum sind bis jetzt noch Vermutungen die die Astronomen bis jetzt wissen. Vielen Dank für dein Kommentar Maik.

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