Die Spezielle Realitätstheorie

Die Spezielle Realitätstheorie

Physiker

Mit der 1905 veröffentlichten Relativitätstheorie revolutioniert Einstein die Physik und wird zum weltweit bekannten Naturwissenschaftler. 1921 erhält er den Nobelpreis. Während seiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut wächst sein politisches Engagement. Er unterstützt die Deutsche Liga für Menschenrechte, plädiert für die zionistische Idee und wird zu einem entschiedenen Gegner der Nationalsozialisten. Diese sprechen von der „Verjudung der Physik“, verbrennen seine Schriften. 1933 kehrt Einstein von einer Vortragsreise in den USA nicht zurück und geht an das Institute for Advanced Studies in Princeton. Nach 1945 wendet er sich gegen den Einsatz der Atombombe und setzt sich unermüdlich für Meinungsfreiheit und weltweiten Frieden ein. Deutschland wird er nie mehr besuchen.

Robert Einstein im Jahre 1905

Schon in seiner Zeit als Teenager fragte sich Albert Einstein,wie es wohl wäre und was um ihn herum passieren würde, wenn er einen Lichtstrahl einholen könne und ihm folgen würde. Dies waren die ersten Ansätze, die zur Entwicklung der speziellen Realitätstheorie führten. Die spezielle Realitätstheorie beschreibt das Wesen der Lichtgeschwindigkeit. Allerdings bezieht sich ihr Name im eigentlichen Sinne auf das was wir Zeit nennen. Die SRT wurde 1905 von Robert Einstein auf mathematischer Basis entwickelt. Er ist der wohl immer noch bekannteste Physiker, der jemals über diesen Erdball ist. Seinen Namen dürfte jeder Leser schon mal gehört haben. Gleichzeitig war er wahrscheinlich auch der genialste Denker, den die Menschheit bis jetzt hervorgebracht hat.

1879

14. März: Albert Einstein wird in Ulm als Sohn des Kaufmanns Hermann Einstein und dessen Frau Pauline (geb. Koch) geboren. 1896

Er beginnt ein mathematisch-physikalisches Fachlehrerstudium an der Technischen Hochschule Zürich, nachdem er dort im Vorjahr abgewiesen worden war. 1900

Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik. 1902-1909

Technischer Vorprüfer am Eidgenössischen Amt für geistiges Eigentum (Patentamt) in Bern. 1905

Veröffentlichungen in den „Annalen der Physik“ zur Quantentheorie und zur Relativitätstheorie: Er erweitert die Quantentheorie von Max Planck um die Hypothese der Lichtquanten. Mit der Begründung der „Speziellen Relativitätstheorie“ leitet er den Übergang zur Wissenschaft des 20. Jahrhunderts ein. Kurz darauf liefert er mit der Formel E=mc² einen Nachtrag zur Relativitätstheorie. Die Energie eines Körpers ist demnach das Produkt aus seiner Masse und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit.
Seine Theorien setzen sich in der Wissenschaft schnell durch. 1907

Habilitation an der Berner Universität, nachdem sie diese im Vorjahr abgelehnt hatte. 1909

Einstein erhält eine außerordentliche Professor für theoretische Physik an der Universität Zürich. 1911

Als Ordinarius an der Prager Universität. 1912

Er arbeitet an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, wo er allerdings neben seiner Forschung zu Lehrveranstaltungen zur theoretischen Physik verpflichtet ist. 1914

1. April: Einstein erhält den Ruf an die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin. Er kann sich nun ausschließlich seiner Forschung widmen, da er keinerlei Lehrverpflichtungen hat.

1915

Oktober: Einstein formuliert die „Allgemeine Relativitätstheorie“, die bis dahin geltende physikalische Erklärungsansätze ersetzt. ab 1920

Aufgrund seiner Forschung und seiner jüdischen Herkunft wird Einstein in Deutschland angefeindet.
Nach dem Mord an Walther Rathenau (1922), dem Hitler-Putsch (1923) und dem großen Wahlerfolg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) bei den Reichstagswahlen (1932), befürchtet er antisemitische Übergriffe auf seine Person und verlässt jeweils für einige Zeit Berlin. 1921

24. August: Der sogenannte Einsteinturm von Erich Mendelsohn wird in Potsdam eingeweiht. Mit Hilfe dieses Turmteleskops soll die Relativitätstheorie empirisch überprüft werden.
Einstein erhält den Nobelpreis für Physik für die Einführung des Begriffs der Lichtquanten und seine Arbeiten auf dem Gebiet der theoretischen Physik.
Seine Forschungen revolutionieren die Grundlagen der Physik: Es entsteht eine neue Auffassung über das Wesen von Raum und Zeit sowie eine neue Sicht der Schwerkraft. 1925-1927

Er arbeitet weiter an der Quantentheorie. 1933

30. Januar: Am Tag der Machtübernahme durch die NSDAP befindet sich Einstein in Pasadena. Er protestiert gegen die Menschenrechtsverletzungen in Deutschland und legt sein Amt an der Preußischen Akademie der Wissenschaften nieder, noch bevor die Nationalsozialisten ihn ausschließen können.
Einstein siedelt in die USA über, wo er in Princeton (New Jersey) eine neue Anstellung am Institute for Advanced Studies erhält. 1939

2. August: Trotz seines grundsätzlichen Pazifismus unterzeichnet auch er eine Aufforderung an den amerikanischen Präsidenten, den Bau der Atombombe voranzutreiben. Er befürchtet das Voranschreiten der deutschen Atomforschung und deren militärische Nutzung. 1945

6. und 9. August: Nach dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki durch die US-Luftwaffe gründet Einstein das „Emergency Committee of Atomic Scientists“. Als Präsident des Komitees engagiert er sich für die friedliche Nutzung der Atomenergie. 1955

18. April: Albert Einstein stirbt in Princeton (New Jersey).

Das war Albert Einsteins Lebenslauf war für ein genialer Mann und Physiker.

Ich hoffe es hat euch gefallen. Euer Mirko

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