Die Astronomie bei Nacht

Die Astronomie bei Nacht

Beobachtung mit bloßem Auge

Hi Astrofreunde

Nun möchte ich euch den Äquatorring der Sternenbilder mal näher beschreiben. Wer das noch nicht wusste, dann könnte es jetzt hilfreich für euch sein, sogar ich war sehr überrascht darüber wie hilfreich das sein kann.

Der Äqoatorring der Sternenbilder

DIE HELLIGKEITEN DER STERNENBILDER

Dass die Sterne am Himmel nicht alle gleich hell sind, fällt jedem Betrachter sofort auf: Neben einigen wenigen Glanzlichtern gibt es zahlreiche lichtschwächere Punkte, die in ihrer Gesamtheit die Sternenbilder ausmachen. Zur Angabe der Sternenhelligkeit benutzen die Astronomen ein System, dessen Grundzüge bereits vor mehr als 2100 Jahren von dem griechischen Astronomen Hipparch geschaffen wurde: Er teilte die Sterne in die Klassen 1 bis 6 ein, wobei die hellsten Sterne der ersten Größenklasse zugeordnet wurden, die schwächsten der ser sechsten-ein System, wie es auch bei den Schulnoten verwendet wird.

Mitte des 19. Jahrhundert entwickelte der englische Astronom Norman Robert Pogson auf der Grundlage dieser recht supjektiven Einteilung eine objektivierbare Helligkeitsskala und legte dabei fest, dass ein Helligkeitsverhältnis von1:100 einer Größenklassendifferenz von 5 entspricht-von einem Stern erster Größerklasse erhalten wir also hundertmal mehr Licht als von einem Stern der sechsten Größenklasse.

Dabei zeigte sich, dass von den hellsten Sternen und Planeten noch deutlich mehr Licht bei uns ankommt als von einem Stern der ersten Größe, und so musste das System der Größenklassen in den negativen Bereich fortgesetzt werden. Als Einheit für die Angabe der Helligkeit wurde schlicht der lateinische Ausdruck für die Größenklasse, die Magnitude, festgelegt. Man verwendet ein kleines hochgestelltes ‚m“ (ähnlich der Minute bei Zeitangaben).

Sirius der hellste Fixstern am irdischen Himmel, hat die Helligkeit -1,5 Venus erreicht im größten Glanz-4,7, die mittlere Helligkeit des Vollmondes liegt bei -12,6 und unsere Sonne liegt bei einer Hellikeit von -26,7. Mit dem bloßen Auge sieht man im besten Fall Sterne bis 6mag mit dem Fernglas etwa 8mag, und mit einem mittleren Amateurteleskop kommt man bis 13mag. Professionelle Großteleskope erreichen mit hochempfindlichen CCD-Detektoren mittlerweile fast 30mag.

DIE ERSTEN STERNENBILDER

Vielleicht ist es für das Auffinden der Sternbildeer hilfreich, sich die Reihenfolge der Sternenbilder im Bereich des Himmelsäquators einzuprägen,so wie man die Abfolge der Ziffern auf einer Uhr auswendig kennt (siehe Abbildung oben, der Himmelsäquator ist die mittlere horizontale Linie). Der Himmelsäquator ist die Projektion des Erdäquators an die Himmelskugel und steht in Mitteleuropa in Südrichtung halbhoch am Himmel. Auf das bereits genannte Wintersternbild Orion folgen in Richtung Osten (also nach links) der Kleine Hund (mit dem Hauptstern Prokyon), der Löwe (mit Spica), der Schlangenträger (ohne auffallend hellen Stern), der Adler (mit Atair) Der Wassermann, die Fische und schließlich der Walfisch sowie der Eridanus (alle vier ohne hellere Sterne).

DIE EKLIPTIK-STERNENBILDER

Eine besondere Stellung unter den 88 Sternbilder am Himmel nehmen Ekliptik oder Tierkreissternbilder ein

Innerhalb eines Jahres durchquert die Sonne den Tierkreis. In dessen Nähe halten sich auch der Mond und alle Planeten auf, da sie in etwa in der gleichen Ebene um die Sonne kreisen wie die Erde.

Der Winterhimmel ist besonders reich an hellen Sternen. Hier befindet sich (links unten im Bild) auch Sirius, der hellste Stern des Fixsternhimmels. Das noch hellere Objekt links oben ist der Jupiter, der sich zum Aufnahmezeitpunkt im Sternbild Zwillinge befand. Ebenso vertreten ist der Ringplanet Saturn im Sternbild Stier.

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen erklären wie das mit dem Äquatorring der Sternbilder funktioniert. Vielen dank für das Lesen. Die folgenden Beiträge folgen.

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Euer Mirko Astrolumia Team

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